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Mein Hifi Hobby - 35 Jahre Musik - Liebhaberei

siehe auch www.k7r.de

 

Freude und Erholung mit schöner Musik kann vieles aus dem Alltagsstress aufwiegen.

 

Viele Bekannte und auch "Unbekannte" haben mich persönlich und per Email gefragt, welche Erfahrungen ich denn bezüglich der "Guten Musikwiedergabe" gemacht habe und wie mein aktueller Stand sei (Mitte 2004).

 

Und hier (als alter Grundig Fan = eine Träne) gibt es eine riesen Galerie von Bandgeräten aller Art mit vielen Bildern und Wissen um die alte Tonbandtechnik samt Historie:
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http://www.hifimuseum.de
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Darum hier eine längere Ausführung

Angefangen hatte es bereits etwa 1967 mit einer Grundig 2 x 16 Watt an 4Ohm Röhren-Endstufe, als ich im damaligen Frankfurter Biberhaus am Ende der Zeil (einem frühen Elektro-Kaufhaus ähnlich dem heutigen Media Markt oder Promarkt oder wie sie alle heißen) eine Anstellung als Aushilfs-Verkäufer in der Radio- und Tonband- Abteilung bekam.

 

Sehr bald bin ich in das damals in Frankfurt ziemlich einmalige Edel-Hifi-Studio abgedriftet und habe mich intensiv mit den damaligen brandaktuellen 2 x 25 Watt Röhren-Receivern von Pioneer und anderen Herstellern als auch mit der legendären Quad 22 Anlage mit elektrostatischen Lautsprechern beschäftigt. Es standen da neben Mengen von Grundig, Dual, Saba, Siemens, Nordmende, Elac, Heco und Telefunken usw. auch zwei Goodmanns Magnum K im Lautsprecherregal und viele Dual, Elac, Lenco, Garrad und Thorens Plattenspieler.

 

Die weißen Braun Receiver und die nebenstehende legendäre Braun L710 durften nur noch edlere Hifi- Studios führen, wir im Biberhaus nicht. Als mich dann mein Ausbilder (damals war ich Praktikant bei der Bundespost) an einem Samstag dort entdeckte, brach die retorische Hölle los und war es schlagartig vorbei mit diesem Hobby.

Ein edler SONY STR 6120

Die geweckte Begeisterung für guten Sound ist geblieben und ich investierte alles an Geld in Hifi ohne Ende. Es mußte später eine REVOX A77 her, um mein Grundig TK320 abzulösen, bald sollte es ein edler SONY STR 6120 Transistor Reveiver werden und dann ging es aufwärts.

 

Wieder später standen dann englische Warfdale - Dovedale Lautsprecher in meinen 24 Quadratmetern und ganz später riesige dicke Acoustic Research LST mit 4 Hochtönern, 4 Mitteltönern und einem riesigen 38er Power Bass, dann die Bose 901 II (später Serie III und IV) und letztendlich die geniale fantastische Infinity Servo Statik 1a, für die ich so manches liebe Stück verkaufen mußte. Die Servo Statik 1a kostete damals nun mal schlappe 14.ooo.- DM. Das war für mich damals in der "Sturm- und Drangzeit" tierisch viel Geld. Aber ich habe gespart und ich wollte sie haben.

 

Dazu kamen dann ein Crown IC 150, DC150 und ein DC 300A, dann flogen immer beim Einschalten die Sicherungen raus, es gab Ärger mit den Eltern und ich zog aus meinem 24qm Zimmer in eine eigene Wohnung mit einer richtigen 16A Sicherung.

Dort über einer Bäckerei (die arbeiten Nachts) mit 28qm Wohnzimmer konnte ich powern ohne Ende und Freunde einladen, denn es wohnte sonst keiner dort. Im Laufe der Zeit kam ein edler Scott 312 Tuner dazu, der Crown IC150 Vorverstärker wurde abgelöst durch zwei englische Orpheus Vor-Endverstärker von Boothreut & Stuart, edle Teile mit einem ganz spezellen flachen Vorverstärker und einer 2 x 300W / 8Ohm Endstufe und zusätzlich zwei Tannoy Arden mit edlem Coaxial-Lautsprecher. Einen UKW Antennenrotor mit einer riesigen 8 Elemente Hirschmann Antenne hatte ich schon immer auf dem Dach meines Elternhauses, und diese Antenne musste immer mit. Dann kam noch ein SONY TC 651  Edel-Bandgerät und eine ASC 6000 dazu, es wurden zwischendurch weitere SAE Vor- und Endstufen "beschafft" und und wieder verkauft und dann war irgendwann mein Geld alle.

 

Seit ca. 1974 hatte ich mit meinem Freund Rainer Pohl vom Klangstudio in Mainz Bodenheim sehr engen freundschaftlichen Kontakt und konnte immer mit den neuesten Geräten spielen und meine Ohren recht genau schulen. Das war eigentlich der ausschlaggebende Punkt.

 

Wie intensiv hört das Ohr wirklich ? Höre ich immer noch einen Unterschied, wenn ich zwischendurch mit einem PKW von Wiesbaden nach Mainz gefahren bin ?

 

Ja, man hört es - man hört aber auch, daß die Unterschiede jenseits der 50.ooo.- oder 80.ooo.- DMark Hifi Anlagen sehr sehr klein geworden sind. Ab ca. 1990 wurde es selbst für mich schwer, überhaupt noch einen Drang nach besser und teurer zu fühlen.

 

Seit ca. 1990 spielen bei mir ein Accuphase C280L Vorverstärker und eine recht dicke Accuphase P800 Endstufe sowie zwei gewaltige JBL TI 250. Bilder davon finden Sie hier im Web. Dazu gibt es einen SONY CDP 557 ES, zwei DTC 55 ES  und einen neueren SONY XA50 ES mit ganz modernen Digital Filtern.

Ja, das alles klingt schon berauschend und meine Hifi Höhle ist absolut begeisterungsfähig. Schauen Sie mal in www.k7r.de rein.

 

Damals 1979 hatte ich ein Auge auf einen alten Bauernhof geworfen und konnte den dann mit Hilfe meiner Eltern preiswert kaufen. Inzwischen ist die doch recht große ehemalige Tenne (ca. 120 qm) oben in der Scheune fast ausgebaut und zur Hifi Höhle (ca. 6m hoch) bzw. einem kleinen Kino umfunktioniert.

 

Mit den schrägen Giebel-Decken in diesem Raum bei dieser Größe klingt das Ganze umwerfend gut, einfach fantastisch. Die Gipskartonplatten sind an einer massiv verschraubten Verlattung resonanzfrei und vibrationsfrei angebracht. Meine große Menge an "schwarzen Scheiben" hatte ich dann angefangen, mit einem Revox Tangential-Tonarm Plattenspieler B-795 zu digitalisieren und auf CDs zu brennen. Es war damals ein Versuch wert. Natürlich spiele ich die Platten zum Digitalisieren ein letztes Mal naß ab, als Freak macht man sowas und so geniesse ich jetzt den CD - Vinyl Sound als Wave mit dem DA Wandler des Sony DAT Players DTC-55 ES. Und dann änderte sich schon wieder alles . . . . . .

Dann kam wieder so ein richtiges Schlüsselerlebnis - MP3.

Ein Freund brachte mir die Kazaa Software mit und holte aus dem Internet die namensgleichen Stücke herunter, die ich wirklich mühsam selbst mit meinem Duron 800 PC mit dem "Audiograbber 1.83 und Frauenhofer MP3 Modul von meinen schwarzen Scheiben "gerippt" hatte.

 

Die Qualität dieser mit (nur) 128 KBit codierten MP3 Titel war umwerfend gut. In der c´t stand ja 2003 schon mal ein Artikel über die MP3 Technologie, wobei die c´t Redakteure die gesamte Hannoveraner Edel-Hifi- Szene so richtig aufgemischt hatten und sehr zum Verdruß der Verkäufer und Gurus nachweisen konnten, ab 196 KBit Bitrate wird es verdammt schwer, wirkliche Unterschiede zu hören. Manche dieser Super Hifi "Tester" hatten sie erahnt, aber beim richtigen fairen a/b Vergleich wars dann sofort wieder vorbei.

 

Inzwischen habe ich von allen meinen schwarzen 33er Scheiben die guten Stücke auf MP3 auf meinem Server und freue mich und geniesse einen super duften Sound selbst ältester Gurken von Gitte und Freddi Quinn. Wie gesagt, ein Blick in www.k7r.de lohnt sich.

 

Natürlich habe ich auch da wieder ein bischen nachgeholfen. Ich benutze zum Abspielen einen sehr leisen Intel PIII mit 550 MHz, um von der Terratec Soundkarte über SPDIF Glasfaser auf meinen alten SONY DAT Player DTC 55 ES zu gehen und lasse diesen DA (digital nach analog) wandeln. Damit kann auch die beste Soundblaster PC Sound-Karte nicht mit. Es sind doch schon mehr als nur Nuancen, die es mit einem richtigen DA Wandler besser klingt.

 

Viele Gäste mussten schon beim ersten direkten Vergleich passen. Das ist verständlich, denn sie brachten nicht die Ruhe mit, mehrere Stunden gemütlich zu lauschen.

Also, ich suche Freunde, die mir z.B. Ihre CDs schenken.

Es ist natürlich versprochen, daß ich diese CDs wieder zurück schenke. Denn unter Freunden darf man immer noch kopieren, so steht es im Gesetz, jedenfalls noch steht es da drinnen.

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