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Aus der Ortsmitte von Bierstadt zum Hauptbahnhof

Okt. 2016 - Bierstadt soll inzwischen über 13.000 Einwohner haben. Und damit ist auch das Fahrradaufkommen aus der Ortsmitte Bierstadts in etwa abschätzbar. Es wird also mehr werden.

Ein nach meiner Meinung und Erfahrung wichtiger Fahrrad-Weg zum Wiesbadener Hauptbahnhof führt durch die (zur Zeit noch) wenig befahrenen Straßen im Südteil Bierstadts. Fast alle Wege führen zur Fliednerschule in der Fliednerstraße (das ist eine Tempo 30 Zone !!!).

Bereits ganz am Anfang der Fliednerstraße sieht man, daß die Straße am Ende ganz hinten im Knick der Fliednerstraße eigentlich weiter geradeaus verläuft, ein asphaltierter landwirtschaftlicher Versorgungs-Weg ist da zu erkennen.
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Es sieht steil aus, ist es aber nicht

Der Anstieg nach oben zur Kuppe ist wirklich moderat und auch ohne Elektro-Hilfe zu bewältigen.

Für Autos und Motorräder gesperrt

Das verschmutze Schild (links oben im Bild) ist zugewachsen und fast nicht mehr erkennbar. Der Weg ist nämlich nur für Traktoren gedacht, denn er hat keinen erkennbaren und befahrbaren Ausgang zu irgendeiner weiteren Straße. Das merken die Uneinsichtigen aber erst, wenn Sie ganz am Ende dann doch in einem Schlammloch wenden müssen und den ganzen langen Weg wieder zurück müssen.

Auch der Rückwärtgang - der Blick zurück nach Bierstadt - ist sehr anschaulich

Es geht weiter in Richtung Stadtmitte/Hbf direkt entlang der B455 bis zur Kuppe

Es läßt sich hier angenehm fahren, außer daß der Verkehrslärm recht stark ist.

Und genau hier auf der Kuppe ist unbedingt Handlungsbedarf angesagt

Das ist oben auf der Höhe das Abzweigdreieck, an dem sich der Autobahnzubringer (B455) in den 1. Ring und den 2. Ring teilt bzw. aufspaltet. Zum Glück sind dort Mittelleitplanken installiert, die so mancher mutige Autofahrer dann doch nicht überfahren oder überspringen möchte.

Die Radfahrer (und Fußgänger) haben bereits Fakten geschaffen, dieser "Überweg" wird sehr oft genutzt

Man sieht an den ausgefahrenen Spuren, daß diese Route seit längerem sehr gefragt ist. Ich erinnere dabei an die Bedenken mit dem ICE Bahnhof in Montabaur, der damals sehr umstritten war. Heute ist es ein absoluter Renner im Rheinland Pfälzischen Niemandsland. Limburg dagegen ist ein Flop geworden, und der Wiesbadener Hbf ist sogar ein Exnerscher Oberflop geworden.

Dieser Abzweig hier oben auf der Bergkuppe hat mehrere Vorteile für alle Fußgänger und Radfahrer : Es gibt nämlich bereits 3 Verkehrsinseln. Und man kann den jeweils entgegenkommenden Verkehr sehr gut erkennen und abschätzen.

Man sieht die Autos von weitem

Man kann und braucht als Radfahrer oder Fußgänger jeweils immer nur eine Fahrtrichtung zu beobachten - hier die 1. Fahrspur mit den von links vom 2. Ring (R+V Bürostadt bzw. Südfriedhof sowie Abfahrt von der A66) kommenden Autos, die in Richtung Fichte, Naurod / Niederhausen und Autobahn Köln fahren - und man überquert diese 1. Spur bis zur 1. Mittel-Insel.
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Die Mittel-Insel 1

Hier beobachtet man die nächste 2. Fahrspur, das sind die von rechts kommenden Abbieger (und nur die Abbieger) von der Fichte kommend zum 2. Ring fahrend (also zum Siegfried Ring bzw. zur Autobahnauffahrt Richtung Frankfurt und Mainz) und überquert diese Spur bis zur 2. Mittel-Insel.
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Die Mittel-Insel 2

Dann beobachtet man die 3. Fahrspur, das sind die wiederum von links kommenden Autofahrer, die von der Innenstadt / Hbf in Richtung Fichte, Naurod / Niederhausen und zur Autobahn Köln fahren und überquert diese Spur bis zur 3. Mittel-Insel.

Die Mittel-Insel 3

Zuletzt beobachtet man die 4. Fahrspur, das sind die wiederum von rechts kommenden Autofahrer, die von der Fichte in Richtung Frankfurter Straße bzw. zum Hauptbahnhof geradeaus durchfahren und überquert diese Spur bis zur anderen Straßenseite, dem anderen Ufer.
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Geschafft, am anderen Ufer angekommen

Ich habe es jetzt bestimmt 70 Male probiert (Betreuung einer Palliativ-Patientin im Joho). Es funktioniert super. Sicher ist oft etwas Geduld angesagt, aber wir wollen ja gar keine Vorfahrtsregelung (bzw. Vor-Rechte) für Fahrradfahrer. Wir sind am Ende sowieso schneller in der Stadt - z.B. in der Bahnhofstraße - als all die Autofahrer, die hier mit Temp 90 runterdüsen und die dann ab der Berliner Straße im Stau stehen.
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Und jetzt gehts schnurstracks den Berg runter bis zum Moltkering

Von jetzt an geht es nur noch bergab und geradeaus. Das ist ja das Paradoxe, der Weg innerhalb Bierstadts ist super geeignet und die Fortführung ab dieser Kreuzung ist ebenso super geeignet.

Es fehlt der überarbeitete Überweg hier oben auf der Kuppe (oder auch der Zugang zu dieser Brücke an der amerikanischen High-School).

Wir brauchen auch keine verkehrsbehindernde Ampel und keine Zebrastreifen, etwas Überabeitung der beiden Rampen bzw. Zugänge mit ein paar Hinweissschldern für die Auotfahrer (ähnlich "Achtung Wildwechsel") und gut ist es. Und natürlich ein paar Wegweiser / Hinweisschilder, wohin der Weg führt, wäre auch für Gäste sehr hilfreich.
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Von dort gehts weiter zur Frankfurter Straße

und zum Gustav Stresemann Ring direkt zum Bahnhof.

Übrigens : Sowohl die Langenbeckstraße und die Lessingstraße eignen sich hervorragend als verkehrsberuhigte Straßen für Fahrradfahrer runter bis zu den Reisingeranlagen und der Bahnhofstraße.
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