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Das Ziel ist allermeist die Innenstadt

Eine Innenstadt ohne Auto

Okt. 2016 - Die Wiesbadener Stadtoberen wollen uns eingefleischte Autofahrer vom eigenen Auto weg - hin zum Bus oder dem Fahrrad locken oder motivieren oder nötigen oder gar zwingen. Außer den heren Sprüchen fehlt mir aber der psychologische Anreiz, erstens mit gutem Beispiel voran zu gehen und zweitens die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen und zwar nicht nur verbal sondern real. Wir haben so oft die Sprüche und Vorhersagen der smarten Politiker gehört (jedenfalls, als sie gewählt werden wollten), denen aber (aus Fahrradfahrer Sicht) nur magere Taten oder besser - zu wenige Taten - oder gar keine Taten - gefolgt sind.
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Wo bleiben die Vorbilder und die Hilfen ?

honorige ? Besucher Staatskanzlei

Unsere hessische Staatskanzlei - die Residenz des jeweiligen Ministerpräsidenten - zum Beispiel - ist jetzt in der Edel-Ecke von Wiesbaden am Kureck eingezogen und da gibt es keinen versteckten Innenhof mehr. Die ganzen Prozzo-Prozzo Karossen der Minister und Staatssekretäre und deren honoriger Besucher stehen jetzt für alle sichtbar auf dem Bürgersteig direkt vor dem Palast (-hotel). Es ist eine einzige prozzige PS-Schau mit mindestens 2 Auspuffrohren, besser aber gleich mit 4 Auspüffen, denn die etwa 300 umweltschonenden PS wollen ja auch gezeigt werden. Und auch da wären deutlich sichtbare Vorbilder so langsam angesagt.
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Jetzt zum Thema - "Der Fahrradweg Nr. 1 zur Innenstadt" . . .

Bierstadt ist ja inzwischen (seit 1960) ganz schön gewachsen und im Norden unterhalb "an den Fichten" wohnen rund um die Leipziger Strasse eine Menge Mitbürger in den Neubau-Siedlungen. Will ich die ködern, es doch mal mit dem Fahrrad zu versuchen, wenn die Zieglerstraße wieder mal von 16.oo bis 18.oo völlig verstopft ist, dann sollte (oder vielleicht sogar "muß ich") eine passable sichere Fahrrad-Strecke anbieten und dazu sichtbar und aussagekräftig beschildern.

Wenn das eine unbezahlbare Jahrhundertaufgabe wäre, würde ich hier nicht darüber schreiben. Da das aber alles ziemlich ökonomisch machbar wäre, hier ein Abriss, wie es gehen könnte.
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Der Weg führt von der Ecke Leipziger- / Beuthener Straße zur Nauroder Straße

Das ist die ganz einfach zu findende Kreuzung am Dresdner Ring - Ecke Leipziger Straße. Dort in der Beuthener Straße findet man nämlich den Durchgang / Fahrradweg zur Nauroder Straße und dort direkt den Eingang zum Sportplatz. Die meisten Bierstadter kennen diesen Weg bereits.
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Man könnte vorne und hinten jeweils Wegweiser aufstellen (roter Pfeil)

Für Fremde ist das Ziel (der Überweg) nicht auf Anhieb zu erkennen. Dieser Weg ist etwas versteckt ganz hinten links im Knick der Straße (roter Pfeil). Doch Wegweiser wirken überall Wunder.

Dieser Weg zur Nauroder wird erstaunlich gut genutzt, auch durch Radfahrer

Und er ist breit genug für alle - samt Kinderwagen.

Auf der anderen Seite der Nauroder Straße kann / könnte es weiter gehen

Die Umlaufsperre im Bild soll Kinder daran hindern oder zumindest abbremsem, direkt in die quer fahrenden Autos zu rennen oder zu rollern. Als Autofahrer sieht man diesen Weg (aus beiden Richtungen) fast nicht. Etwas größere Hinweisschilder für die Autofahrer - "hier ist ein Überweg" - wären dort angebracht und hilfreich. Und Radfahrer steigen im Zweifelsfall ab.

Es gibt da noch ganz andere Verbesserungsvorschläge

Schon seit mehreren Jahren sieht es hier "mau" aus.

Wenn man über die Nauroder Straße weiter gerade aus fährt . . .

. . . . kommt man auf den Vorpatz des nördlichen Bierstadter Sportplatzes mit dem oder den Vereinsheim(en) und sieht ganz hinten am Ende den Durchgang / Weg zur B455 - jedenfalls wenn man es weiß, weil man da manches Mal recht viele Fußgänger sieht. Ein Wegweiser würde auch hier Wunder bewirken.
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150m Schotter ist für Fahrradfahrer nicht besonders geeignet

Auf diesem Schotter haben wir es schwer, nicht auf die Nase zu fallen, auch mit extra dicken und breiten Reifen. Das Vorderrad springt regelrecht zur Seite, wenn man einen Stein frontal erwischt. Und das müßte nicht sein. Eine fester Belag in normaler Bürgesteig-Breite wäre durchaus hilfreich.
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Der Weg an der B455 entlang - direkt zur Rheinland Straße auf der anderen Seite

Auf dem Bild sieht man, daß der Weg erstaunlich häufig genutzt wird und dabei nicht von den Amerikanern in der amerikanischen Siedlung, denn die fahren alle !! mit dem Auto dorthin. Es sind deutsche Spaziergänger und Fahrradfahrer.

Der Weg entlang der B455 ist sogar noch teilweise asphaltiert

Es gab also mal einen Überweg oder zumindest den Plan dazu. Das bedeutet, das Wege- und Ziel-Konzept ist durchaus nutzungs- und ausbaufähig.

Ende des Fußweges
der andere Fußweg

Und jetzt sind wir am Ende - ein Schildbürgerstreich ?

Natürlich könnte der Weg mit geringem Aufwand bis zur Ampel-Kreuzung der Bierstadter Straße weitergeführt werden.

Aber das braucht er gar nicht. Die Ampel eignete sich zwar etwas besser zur Ampel gesteuerten Überquerung der B455 . . . . .


. . . . . doch der Weg auf der anderen Seite der B455 zurück zur Rheinlandstraße ist viel zu eng, weil die Büsche dort nicht geschnitten werden und bis an die Straße wachsen.
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Es ist nämlich alles schon da, die Mittel-Insel zum Beispiel :

Vielleicht hat ja in "grauer Vorzeit" jemand vom Straßenbauamt schon mal darüber nachgedacht, wie man das mit einem Übergang ganz geschickt lösen könnte.

Jedenfalls ist der Bordstein auf beiden !!! Straßenseiten und !!! an der Mittel-Insel bereits abgeflacht und die Mittel-Insel ist absolut breit genug, auch für Fahrradfahrer. Ein weiteres Hinweisschild für die Autofahrer auf diesen Überweg und sowieso auf Tempo 50 wäre sinnvoll. Hier wir stadtauswärts mit gefühlten Tempo 80 beschleunigt.
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Wir Radfahrer brauchen auch keine Ampel und auch keinen Zebrastreifen

Aus meiner Erfahrung heraus von inzwischen an die 100 Überquerungen dort an dieser Stelle ist die Erfahrung beim Warten wirklich gut. Selbst in Stoßzeiten erzwingt die Ampel an der Bierstadter Höhe laufend völlig ausreichende Unterbrechungen des Fahrzeugstromes. Man kommt in akzeptabler Zeit da rüber, also mindestens genauso schnell wie direkt an der Ampel Bierstadter Straße. Ich habe es ausprobiert. Also weder die Fußgänger noch die Radfahrer brauchen irgend eine Art von Vorfahrt vor dem Querverkehr der Autos.
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In der Einfahrt der Rheinlandstraße geht die Fahrt weiter leicht abwärts

Wie gesagt, der Bürgersteig ist hier auch bereits abgesenkt

und . . . .



auf dem zweiten Bild sieht man an dem ausgelatschten Trampelpfad auch wieder, viele gehen und/oder fahren bereits diesen Weg entlang.
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Auf der anderen Straßenseite ist wieder ein abgesenkter Fußweg

Es ist wirklich alles vorbereitet, sodaß man es mit geringstem Aufwand wiederbeleben könnte.

Nach 100 Metern geht ein Schotter-Weg noch vor den Tennisplätzen links hinein

Am Ende des Weges - also hinten am Ende der Tennisplätze - geht es scharf links herum einen leichten Anstieg hinauf zur Aukamm-Allee.
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Es ist ein öffentlicher Weg, nur leicht verschlammt

Die privaten Gartenbereiche der Wohnhäuser sind eingezäunt und der mögliche verbleibende Weg wäre absolut breit genug, wenn die Büsche etwas zurückgeschnitten würden. Mit einem vernünftigen Belag wäre das der ideale Zugang zur Aukamm-Allee.

Und somit sind wir angekommen, hier gehts auf normalen Straßen weiter

Hier sind jetzt alle Schotter- und Schlammwege überwunden und es stehen 2 Routen /Wegstrecken auf einigermaßen verkehrsberuhigten Nebenstraßen zur Auswahl / Verfügung.

"Angekommen" - wir können uns für 2 Routen entscheiden ...

Route 1a) Nach links ein Stück die "von Bergmann Straße" entlang - bis zur "von Leyden Straße" - und dort entlang über die Kirchbachstraße und Mathildenstraße in die Hildastraße und Steubenstraße den Berg herunter zum Staatstheater / Wilhelmstraße.

Route 1b) Oder nach rechts die Aukamm Allee hinrunter - eventuell sogar teilweise durch die Aukamm-Anlagen - über den Kreisel an der Parkstraße bis in den oberen Teil des Kurparks und dann bergab bis zur der Querstraße, der "Josef von Lauff" Straße (deren Namen bislang noch niemand kennt).

Der untere Teil des Kurparks bis zum Weiher und zum Kurhaus ist aufgrund schlechter Erfahrung (mit den rücksichtslosen Rasern unter den Radfahrern) für das Radfahren gesperrt, die müssen dann nach links oder rechts ausweichen - oder sie schieben das Rad gemütlich bis zum Ausgang am Kurhaus.
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